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Zuerst einmal, alles weitere was unten nicht zu finden ist, sollte sich eigentlich in den Links verbergen. Wenn nicht, dann habt Ihr einfach nur Pech. Dann könnt Ihr mich ja per eMail oder per Feedbackbogen fragen und vielleicht antworte ich dann auch....

Tja, was soll man schon selber über sich schreiben??? Entweder man untertreibt, dann ist man zu bescheiden oder man übertreibt, dann ist man zu eingebildet, also wie man es macht, macht man es sowieso verkehrt. Also schreibe ich einfach mal ein paar Daten auf und dann schaun mer mal...

Das sogenannte und dazu in dem Moment noch grelle Licht der Welt habe ich am 26.04.1961 erblickt und ich muss sagen, dass ich, wie jedes andere Kind nicht davon begeistert war meine warme "Wohnung" im Mutterleib gegen diesen kalten Kreissaal zu tauschen und das brachte ich prompt mit Geschrei zum Ausdruck. Man sagt mir nach, dass sich diese frühzeitige Art des Protestes durch mein ganzes Leben zieht. :-)

Als Jugendlicher konnte ich mir nie vorstellen, dass ich in einem Büro sitzen würde und daher wählte ich einen handwerklichen Beruf und zwar Schreiner, da ich sehr gerne mit Holz arbeitete. Leider war es mir aus gesundheitlichen Gründen vergönnt diesen Beruf auch heute noch auszuüben. Irgendjemand hatte mich damals mit Lungentuberkulose angesteckt und das lässt sich mit dem Holzstaub und der Schwere des Berufes nicht vereinbaren und somit wurde ich schon mit 19 Jahren berufsunfähig geschrieben.

Zum damaligen Zeitpunkt war es noch nicht wie heute, dass man dann problemlos eine Rehabilitationsmaßnahme, respektive Umschulung bekam, das war damals nicht so einfach und daher musste ich mir selber helfen. Da ich aber nie aufgebe (Ein "Geht nicht" gibt es für mich nicht!), habe ich mich einfach nach was anderem umgesehen und bin über den Umweg bei einem Brandschutzunternehmen dann bei einer Wäscherei, später Textilaufbereitung und -leasing gelandet. Dort habe ich mit dem einfachsten Job, den es gab, angefangen, nämlich damit die Wäsche, welche aus der Waschstrasse kam, vorzusortieren. Ein Knochenjob, denn man glaubt gar nicht wie schwer nasse Bettwäsche sein kann und vor allen Dingen, wenn diese dann noch verknotet ist. Aber da ich ein sehr zielstrebiger Mensch bin, habe ich mich dort im Laufe der Jahre zum stellvertretenden Betriebsleiter hochgearbeitet. In dem Rahmen habe ich auch Interesse an der kaufmännischen Arbeit und vor allen Dingen an der EDV gefunden. Denn ich hatte dort die Gelegenheit mit einem damals sehr starken PC zu arbeiten, einem Schneider Amstrad 1512 mit 512 KB Hauptspeicher, 2x 5 1/4" Diskettenlaufwerken, einer monströsen 5 MB Festplatte und dem riesiggroßen 14" Monochrom Monitor, das ganze mit MS-DOS 3.0 und GEM 1.0; Windows war damals (1983) zum Glück noch ein Fremdwort. Dieser nette PC hatte den stolzen Einstiegspreis von 14.000,- DM.

Als dann der neue Inhaber der Firma, ein Holländer, es geschafft hatte, durch seine Unkkenntnisse des deutschen Marktes, diese 35 Jahre alte Firma in den Bankrott zu treiben, habe ich die Aufgabe übernommen den Textilleasingteil RENTEX® des Unternehmens bei einem anderen Unternehmen komplett, das heißt technisch, kaufmännisch, vertrieblich und auch personell, zu implementieren. Diese zwar sehr interessante Aufgabe hatte einen entscheidenden Nachteil und zwar saß die andere Firma, ein Tochterunternehmen der NWG Gebäudereinigung in Ahaus, einem zwar sehr netten Städtchen aber keines in dem ich wohnen wollte. Also brach ich wieder auf zu neuen Ufern

Da ich großes Interesse am kaufmännischen und an der EDV bekommen hatte, ließ ich mich in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Krefeld und der DAA, der Deutschen Angestellten Akademie in Krefeld umschulen und zwar zum Industriekaufmann IHK und Programmierer HWK.

In dem Rahmen möchte ich Frau Gärtner, die dort mit vollem Herzen die Betreuung der Umschüler übernommen hatte, aus ganzem Herzen für ihre aufopfernde Tätigkeit danken und ich wünsche ihrer Nachfolgerin ein ebenso glückliches Händchen !!!

Im Rahmen der Umschulung musste man auch ein Praktikum absolvieren und das tat ich bei dem Segeltuchhersteller und wahrscheinlich immer noch Weltmarktführer DIMENSION-POLYANT in Kempen, einem Unternehmen der Verseidag AG, die mich auch im Anschluss an das Praktikum dort in ein Angestelltenverhältnis übernahmen. Leider war die Zeit dort nicht so fruchtbar wie ich es mir erhofft hatte, was aber daran lag, dass die Unternehmensstruktur dort sehr hierarchisch aufgebaut war und keinerlei Spielraum für innerbetriebliche Innovationen gegeben war. Dazu kam, dass in Aussicht gestellte Berufswege nicht so realisiert wurden, wie es ursprünglich besprochen worden war.

Bildung ist immer gut, dachte ich mir nach der Zeit bei DIMENSION-POLYANT und begann eine Weiterbildung zum Technischen Kaufmann in Zusammenarbeit mit der DAA, der Deutschen Angestellten Akademie und der Berufsbildungsabteilung der Voith-Sulzer Finishing GmbH in Krefeld. Nun, im Nachhinein betrachtet hätte ich mir diese Zeit schenken können, denn dieser Modellversuch war inhaltlich eigentlich für die Katz'. Den dort anwesenden Kaufleuten wurde nicht viel neues vermittelt und der Begriff Kaufmann in der Bezeichnung "Technischer Kaufmann" war ein Witz, denn es ging dabei fast nur um Technik. Das war zwar auch interessant aber genau genommen verschwendete Zeit.

Das einzig Positive daran war, dass ich dadurch den Kontakt zu meinem jetzigen Arbeitgeber bekam und dort fühle ich mich eigentlich recht wohl, denn ich arbeite dort in einer Führungsposition, ich habe meinen persönlichen Freiraum und es handelt sich um eine Firma, bei der ich alle meine Interessen mehr oder minder vereint sehe.

Denn ich bin ein zielstrebiger Mensch (erwähnte ich das nicht schon einmal... <grins>) und ich kann nicht eingezwängt arbeiten, das heißt ich benötige meinen Entscheidungsspielraum, innerhalb dessen ich frei schalten und walten kann, selbstverständlich immer das Unternehmensziel vor Augen. In einem extrem hierarchisch geführten Unternehmen kann ich mich nicht entfalten und bin dann auch nicht so leistungsfähig wie sonst. Anders gesagt, ich bin im gewissen Sinne freiheitsliebend, vielleicht bin ich auch deswegen noch ledig. Wobei ich vor Jahren im Rahmen der Änderung des Scheidungsgesetzes weg von der Schuldfrage hin zum Trennungsjahr mal im Scherz gesagt habe, dass ich jetzt nicht mehr heiraten werden, denn egal was manN macht, manN zahlt nach dieser Regelung immer.... :-((

Zurück zu etwas lustigerem, nämlich zu mir... Jaja, ist ja schon gut, ich sag ja fast nichts mehr... :-))

ManN, Frau auch, behaupten von mir, dass ich ein lustiger Mensch, der allerdings andere dadurch auch schon mal gerne zur Weißglut treibt, zum Beispiel dadurch:

        Sie:    "Grüß, Gott."
        Ich:    "Danke, Frank reicht."
oder
        Sie:    "Mein Gott,......"
        Ich:    "Ich gehöre nicht nur Dir, ich bin für alle da."

Aber nicht nur damit, ich lege auch im Scherz gerne Wörter / Sätze auf die Goldwaage, getreu dem Motto: "Sag mal Bescheid." - "Bescheid" und so weiter. Ansonsten soll es sogar Leute geben, die behaupten, dass ich viel (Die männliche Ausführung von Gisela Schlüter) und schnell (Gegen mich soll Dieter Thomas Heck langsam sein) rede. Dazu kann ich nur sagen, dass ich nicht zu schnell rede, sondern das die anderen zu langsam zuhören. Alles ein Sache der Betrachtungsweise....

 

Hm, was wäre sonst noch zu sagen?

    Positiv an mir finde ich:
                Niemals sich und etwas aufzugeben, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Zielstrebigkeit

    Negativ an mir finde ich:
                Niemals etwas aufzugeben bis hin zu leichten Verbissenheit, Hilfsbereitschaft